Vor wenigen Wochen habe ich mir von ECE einen Grathobel bestellt. Als ich den Hobel geliefert bekam, stellte ich fest, dass es bereits das neuere Modell war. Der Unterschied zum alten Modell ist der Vorschneider. Nun ist der Hobel mit Hartmetall Wendemesser ausgestattet, was mir nicht unangenehm ist.
Gekauft habe ich den Hobel, weil es beim Bau des Sideboards abzusehen war, dass der Einsatz von Gratleisten notwendig wird.
Die Schranktüren werden 36 cm breit und sind aus Massivholz (Erle). Die Gefahr ist groß, dass das Holz im Jahresverlauf schüsselt, d.h. die Türen sich wölben. Durch den Einbau von Gratleisten möchte ich das unterbinden.
Das war das Ausgangsmaterial – ja 2 Erlenbretter die zusammengeleimt eine Breite von mindestens 36 cm ergeben.
Und ein paar gehobelte Ahornleisten (45 mm breit)
Und das ist das Ziel – eine Türe, bzw. für den Schrank dann 8 Türen (4 kleine und 4 große), die mit Gratleisten versehen ist. Die Gratnut soll auch nicht sichtbar sein, was bedeutet, dass man durch die Bretter nicht komplett fräsen darf.
Hier die einzelnen Arbeitsschritte. Die Details sind im Bildertext erklärt.
Zunächst werden alle Bretter mit der Gratnut versehen…
Danach werden die Ahornleisten passend gemacht…
Die Gratleiste habe ich je auf nur einer Seite mit einem Holzdübel gesichert. Nur für den Fall, dass durch Schrumpfen ein Spiel entsteht und die Leiste dann wackeln würde. Die Leiste ist natürlich nicht eingeklebt und das Holz kann arbeiten.
Dann kommt mit die schönste Arbeit. Das Verputzen der Frontfläche mit dem Hobel.

























