Die Tür nach Norden

Der Titel wirkt ein wenig abgeschrieben. Ist er aber nicht. Rainer hat von einer Tür nach Süden berichtet und die hat mit meiner Türe nach Norden rein gar nichts zu tun. Wir haben vor wenigen Tagen auch den kürzesten Tag hinter uns gebracht – der, wie alle anderen auch, 24 Stunden hat. Es wird somit wieder von Tag zu Tag heller. Den Spruch…. „mit dem Licht am Ende des Tunnels“, werde ich mir heute verkneifen. Wurde er uns doch in den vergangenen Wochen so häufig präsentiert…. ich glaube ein guter Grund, ihn nie wieder strapazieren zu wollen. Letztlich gilt aktuell für die Anzahl an Sonnenstunden pro Tag, wie auch für die Einschränkungen durch Corona, dass wir uns noch in Geduld üben müssen. Geduld, Beharrlichkeit, Ausdauer sind Begriffe, die haben mir meine Eltern unter der Rubrik „Tugenden“ in das Wörterbuch des Lebens geschrieben. Aktuell kann es Leben retten, wenn man sich dieser Werte erinnert.

Aber wie bekomm ich jetzt die Kurve zu meiner Türe nach Norden? Ähhhmmm? Geduld, Beharrlichkeit, Ausdauer…. sind auch wieder bei diesem Projekt die besten Weggefährten. Mit schnell schnell und schlampig, wird man nicht weit kommen. Ehrlicher Weise muss ich zugeben, dass ich vermutlich nicht auf die kühne Idee gekommen wäre, eine schwere Eingangstüre in die Garage selbst zu bauen. Das Angebot über diese Türe lag bereits von der Firma, die auch das Garagentor fertigt, auf dem Tisch. Aber Rainers Bericht hat Appetit gemacht es zu versuchen. Kurzum, ich hab lediglich das Garagentor bestellt und beschlossen, die Nebeneingangstüre selbst zu fertigen. Damit ich meine Meinung nicht mehr ändere, wurden gleich die Beschläge bestellt, ein paar Bohlen Edelkastanie besorgt und alles in der Werkstatt geparkt. Sichtbaren Ansporn also. „Akribisch“ wie immer, habe ich das Projekt vorgezeichnet – das reicht mir, um mich in ein neues Abenteuer zu stürzen.

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Für Freunde und die Clowns

Wir haben gerade die „stade Zeit“ – so nennt man in Bayern (ich glaube auch in Österreich) die Wochen vor Weihnachten. Stader, stiller oder ruhiger ist dieser Zeitraum eigentlich schon lange nicht mehr. Dreht sich doch letztlich alles nur noch um Konsum, Feiern, Essen, Urlaub…… um das inzwischen überzogene zu Grabe tragen des alten Jahres zu zelebrieren. Aber was ändert sich im Januar? Februar? oder März? Außer dass die Tage wieder länger und die Nächte kürzer werden – nichts. Macht Euch das bewusst – es schafft persönlichen Freiraum, den man sinnvoll für sich, die Familie oder Andere nutzen kann.

Ich habe in der staden Zeit gedrechselt. An vier Wochenenden hintereinander. Für Bekannte, Freunde und Kollegen. Ein paar Dinge wurden verschenkt andere versteigert. In Summe kamen 550 Euro zusammen, die an die Klinik Clowns gespendet wurden. Alle hatten Spaß und waren mit Freude dabei.
Fazit: Meine stade Zeit war nachhaltiger als jemals zuvor…und schenkt mir und anderen ein Lächeln.

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Nicht auf dem Plan gehabt

Ich freue mich immer, wenn ein größeres Projekt abgeschlossen ist. Diesmal war es eine Kommode aus Eiche, die ich für meine Tochter gebaut habe. Ist die Werkstatt wieder „leer“, wird erst mal aufgeräumt und besser durchgefegt als sonst. Holzüberbleibsel werden begutachtet und aussortiert. Und meist bleibt immer viel zu viel übrig, von dem ich mich noch nicht trennen will. Dafür wird dann Platz gesucht und irgendwo gefunden… und sind es noch so kleine Trümmer. Ich frage mich, wo soll das enden? Plötzlich hat man dann ein Stück Holz in der Hand….. ja genau so eines, welches man schon mal vor 3 Jahren in der Hand hatte – nicht groß, ja eigentlich nicht mal der Rede wert aber es hatte es seinerzeit geschafft, eben nicht in der Brennholzkiste zu landen. Ein kleines Birnenbrettchen kaum 25 cm lang. Was macht man noch damit. Wieder einen Platz suchen? Nein, dazu hatte ich keine Lust… aber Lust auf etwas Spaß.

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Eine Wäscheklammer und der goldene Schnitt

Ab und zu verschlägt es mir die Sprache, wenn ich sehe, welcher Mist zum Kauf angeboten wird. Erst wieder geschehen in dieser Woche. Ich war „beeindruckt“ von der dezenten Farbgebung. Auch bei den Abmessungen hat sich der Designer echt Mühe gegeben.

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Der Tischler (Netzfundstück)

Ein wunderbarer Film, wie ich finde…

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Etwas Windsor… und etwas von mir

Ich habe wieder mal einen Stuhl gebaut. Wenn ich die verschiedenen Hocker nicht mitzähle, müsste das die Nummer 6 sein. Der große Unterschied zu den Vorgängern ist, dass dieser Stuhl ohne Vorlage gebaut wurde. Die Sitzfläche unterscheidet sich von den bisherigen Windor Stühlen und die Rückenlehne ist ein eigener Entwurf. Weiterlesen

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Der Sägevirus

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Auf Instagram wurde in einem Kommentar die Vermutung geäußert, dass es noch 4 Wochen social distancing bedarf und ich könnte meine Sägen auf dem Markt anbieten. Das fand ich sehr lustig. Ich flüchte wegen Corona und einem bestellten Badmöbel in die Seelenablenkung und soll das Geschaffene auf dem Holzwerkermarkt anbieten? Das wird sicherlich nicht geschehen. Hängen doch an den beiden Sägen nun geschichtsträchtige Erinnerungen an eine besondere Zeit. Erschwerend kommt hinzu, dass es sich bei den verarbeiteten Holzrohlinge um einzigartig schöne Exemplare gehandelt hat. Sowohl die Olive hab ich mal zufällig gefunden und den hier verarbeiteten Jatoba-Block auch. Ich glaube wenn man gezielt so einen Holzrohling sucht, dann wird man ihn nicht finden. Weiterlesen

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Fuchsschwanz mit Olive

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2016 hatte ich mir ein Stück Olivenholz gekauft. Wann das Holz eingeschnitten wurde, wusste ich nicht. Aus dem Grund ließ ich den Block erst mal ein paar Jahre ruhen. Von Gerd Fritsche ließ ich mir im vergangene Frühjahr ein paar Sägeblätter machen. Auch die hab ich nun 12 Monate ruhen lassen. 😉
Aber jetzt war es an der Zeit, sich mit dem Bau eines Fuchsschwanzes auf andere Gedanken zu bringen. Weiterlesen

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Sanitärdienst

Ich beginne heute mal mit meinem Fazit:

Wenn man sich lange genug ärgert, gelingen Projekte,
die hätte keiner für möglich gehalten.

Vermutlich liegt das daran, weil zum inneren Holzwerkerantrieb – „ich will was bauen“ – zusätzlich noch die „jetzt erst recht Energie“ in das Projekt mit einfließt. Diese Motivation ist nicht zu unterschätzen.

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Optimiertes Auftrennen

Ja ich lebe noch. Und ich baue immer noch Sitzgelegenheiten. Und ich baue sie noch immer sehr, sehr gerne. Gestern habe ich einen weiteren Windsor angefangen. Sitzfläche Kirsche… Beine und Lehne mach ich aus Nussbaum. Nussbaum natur, nicht gedämpft ….. ein geiles Zeug, das sag ich Euch! Der Preis dafür ist nicht so geil (erwähne ich jetzt so nebenbei).

Die 4 Beine habe an der dicksten Stelle einen Durchmesser von 35 mm. Das Ausgangsmaterial dafür sind Riegel mit 37 mm x 37 mm x 600 mm. Die 3 Querstreben der Beine werden 30 mm … somit das Ausgangsmaterial  32 mm x 32 mm x 450 mm.

Die Rohbohle hat eine Stärke von etwas mehr als 52 mm und ist gerade. Somit würde viel Verschnitt anfallen. In der Werkstatt habe ich zu genüge schmale Leisten. So viele, dass sie regelmäßig im Feuerholz landen. Holzbreiten, die ich gerne weiterverarbeite, liegen zwischen 8 und 18 cm.

Beine : 4 x 37 mm macht 14,8 cm. 3 x Sägeblattstärke dazu und etwas „Luft“ ….. dann landet man bei einer Breite von 16 cm.

Querstreben: (Ich benötige zwar nur 3 für einen Stuhl…. aber es kommst sicherlich noch einer in dieser Holzkombination auf mich zu) 4 x 32 mm + Luft = dürft Ihr jetzt selber rechnen! 😉

Was will ich sagen….

  1. Den aufzutrennenden Riegel in einer Größe abrichten, dass man wenig material abnehmen muss, gleichzeitig aber mit einer Breite, die man später noch gut nutzen kann.
  2.  Erst das große „Abfallstück“ abtrennen.
  3.  Danach, das zu verarbeitende Teil, in Riegelstärke schneiden

Was hat man davon: Abfallstücke, die gute weitere Verwendung finden und somit kein Abfall sind. Erst Recht nicht wenn es Nussbaum ist!

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Windsorstuhl

Wikipedia ist gigantisch. Über jeden Schei.. findet man dort Informationen, wie zum Beispiel über den Windsor Stuhl. Über ihn steht da sinngemäß geschrieben, …
dass er aus der englischen Stadt High Wycombe kommt, von dort jedoch auf der Themse nach London gekarrt – sorry gebootet – wurde und er eigentlich mit der Stadt Windsor nichts am Hut hat. Somit der Name Windsor Stuhl Etikettenschwindel ist.

Nun, jetzt weiß ich zumindest woher der „Windsor Stuhl“ seinen Namen hat, der aber genau genommen falsch ist, weil er müsste ja „High Wycomb Stuhl“ heißen. Aber wer würde schon einen „High Wycomb Stuhl“ bauen wollen – das hört sich eher nach einer lästigen Darmreizung an. Der Vergleich passt irgendwie gut zur aktuellen politischen Situation. Auch hier stell ich mir die Frage, ob der BREXIT eine Darmreizung ist und von welchem Arschloch verursacht. Weiterlesen

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Flohmarkt Glück

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Einmal im Jahr gehe ich auf den Flohmarkt. Das auch noch nicht lange, sondern erst seit vier oder fünf Jahren. Und auch nicht auf einen x-beliebigen Flohmarkt, auf dem die Unterwäsche der jüngst verstorbenen Oma verhökert wird, sondern auf einen Antikflohmarkt. Ich weiß nicht ob das ein geschützter Begriff ist – wie gesagt, ich bin kein „Flohmarktjunkie“ – ich weiß nur dass 1 x im Jahr bei uns im Landkreis ein sog. Antikflohmarkt abgehalten wird, auf dem wirklich überwiegend Antiquitäten angeboten werden. Weiterlesen

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Bleistiftmaus

Das hat ja echt Seltenheitswert. Ein Blogartikel bei dem ich mir beinahe den kompletten Text verkneife. Ich glaube aber die Bilder sind selbsterklärend.

20190814 007 Weiterlesen

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Total verbogen

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Noch vor ein paar Monaten hätte ich diese Form ausgesägt. Jetzt kann ich sie mir biegen.
Ein tolles Gefühl! Weiterlesen

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Traditioneller Stuhlbau

Der Nachbau eines LowBack Chairs  war meine erste, wenn auch sehr spezielle Erfahrung, die ich mit dem Stuhlbau machen durfte. Stuhlbau hat etwas Eigenes und sehr Spezielles. Denke ich über den Grund dieser Faszination nach,  komme ich zu der Überzeugung, dass man zu einem Stuhl zwangsläufig eine andere, intensivere Beziehung herstellt. Einen Schrank…. schaue ich an, mach Türen oder Schubladen auf und zu. Ein Stuhl hingegen, hat eine weitere Dimension. Den schaue ich nicht nur … nein, den probier ich an. Rücken und Po benoten ihn bei jedem Gebrauch und das Urteil dieser sensiblen „Sinnesorgane“ prägen sich in mein Gedächtnis ein.
Ein Stuhl kann scheiße aussehen, aber super bequem sein. Auch bin ich schon auf Stühlen gesessen, die super ausgesehen haben aber das Sitzen die reine Hölle war. Grund genug, Tipps vom Fachmann einzuholen. Weiterlesen

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Mein Pferd

Ein Pferd sollte wissen wo es wohnt! 😉

Shaving Horse, Schnitzbank, Ziehbank, Schnitzpferd, Schneidesel, Hoanzlbank, Hoanzlbock, Schälbank….. hab ich einen Begriff vergessen? Bestimmt gibt es noch mehr!

Schälbank und Hoanzlbock kannte ich selbst noch nicht – diese Bezeichnungen sind mir im Internet über den Weg gelaufen. Alle anderen hab ich schon mal gehört. Man könnte sich nun die Frage stellen, warum hat die Ziehbank, so bezeichne ich dieses wunderbare Arbeitsgerät, so viele unterschiedliche Bezeichnungen? Mir fällt kein weiteres Werkzeug mit dieser Namensvielfalt ein. Aber bevor ich vor lauter Grübeln nicht mehr in die Werkstatt komme, nehme ich es einfach als gegeben hin: Das alte „Pferd“ hört auf viele Namen.

Ich hab nun auch ein neues „krasses Pferd“ mir gebaut… quasi ein Vorspiel für die „Königsdisziplin“ der Tischlerei – dem traditionellen Stuhlbau. Anregungen, Ideen und Pläne findet Mann (Frau auch!) dafür genügend im Internet. Herausgekommen ist mein Schneidesel… Schnitzbank… Hoanzlbock…. ach egal, Ihr wisst schon was ich meine. Weiterlesen

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Raus mit dem „Drecksack“

Seit Jahren ärgere ich mich über den Drecksack in meiner Werkstatt. Ich meine mit Drecksack den Staubfilter meiner AF22.
Den Filtersack habe ich auch schon 2 x gegen einen Neuen ausgetauscht, aber nach kurzer Zeit umhüllt auch er sich wieder – bei jedem Einschalten der Maschine – mit einer gut sichtbaren Staubwolke.

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„Toolerable“…

932B5957… wieder einer meiner gefürchteten Beitragstitel 😉

Manchmal denke ich um so viele Ecken, dass ich nicht mehr zurück finde. Aber dort, wo ich dann bin, ist es auch recht hübsch! Also warum nicht? Künstlerische Freiheit steht jedem zu. Es gelten die Regeln der Selbstbedienung – auch für eine Überschrift.

Bevor ich meinen nächsten Großauftrag beginnen kann, muss ich toolmäßig etwas aufrüsten. Mir fehlen ein paar Spezialwerkzeuge, die vermutlich im Stuhlbau gang und gäbe sind. Die Stuhlbauer verwenden zum Beispiel Reamer und Tenon cutter – was nichts anderes ist, als eine Reibahle und ein Zapfenschneider. Mit der Reibahle kann man ein Bohrloch konisch ausdrehen. Hat man in der passenden Größe den Zapfenschneider dazu, passt der Zapfen perfekt in das konische Loch.
Von Gerd Fritsche habe ich mir die Eisen machen lassen. Der Rest ging dann ganz einfach. Weiterlesen

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Säge – die Erste

„Was hat mich geritten?“ Die Frage habe ich mir öfters während diesem Projekt gestellt. Und zwar immer dann, wenn Metall zu bearbeiten war. Vor jedem dieser Bearbeitungsschritte hatte ich mächtig Respekt. Ich bin jedoch davon überzeugt, eine ordentliche Portion Respekt ist nichts Schlechtes, wenn man handwerklich unterwegs ist. Besser jedenfalls, als dass man Arbeitsschritte, Material oder Konstruktion völlig auf die leichte Schulter nimmt – nach dem Motto …. „das wird schon“. Von alleine wird gar nichts! Meine Werkstatt hat mir das in den vergangenen 15 Jahren oft genug bewiesen. Weiterlesen

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Sägekluppe 3.0

Aller guten Dinge sind drei… so heißt ein Sprichwort. Dass Sprichwörter mein Tun in der Werkstatt beeinflussen, könnte man meinen, wenn ich hier über den Bau meiner dritten Sägekluppe berichte. Stimmt nicht ganz, weil es handelt sich schon um die vierte Kluppe – die Zweite hab ich doppelt gebaut und eine davon an einen Sägekluppenpoweruser an die Nordseeküste gesendet.
Ich glaube ab und zu nutzt Pedder sie auch heute noch für den Sägenbau.

Nun gut, die erste Sägekluppe war eine Fehlkonstruktion. Die zweite Kluppe funktioniert prima. Vergangenes Wochenende hatte ich sie erst wieder in Gebrauch. Doof war nur, dass der Fuchsschwanz ein Nachschärfen notwendig hatte….. die Kluppe No. 2 jedoch nur für kleine Sägen ausgelegt ist.

Kleine Sägen…. kleine Kluppe…..große Sägen große Kluppe 😦

Eine Sägekluppe Nummer 3 (bzw. 4) geht ja flott. Man kann schließlich auf einen gewissen Erfahrungsschatz zurückgreifen.

Erstaunlich war für mich die unterschiedliche Höhe der beiden Fuchsschwänze die ich habe. Zum Glück hatte ich mir beide zur Probe auf den Spannbacken ausgerichtet. Die Höhe der Disston war schließlich dann ausschlaggebend für die Position der Spannschraube.

Nach Fertigstellung wurde die Disston dann sofort geschärft. Die hatte es bitter nötig. Sie ist regelmäßig im harten Einsatz, wenn es darum geht, lange Bohlen auf erträgliches Werkstattmaß zu kürzen.

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