Ein unvermeidbarer Routineauftrag

20140301 009Vor einer Woche habe ich ihn in meinem Auftragseingang vorgefunden… den immer beliebten, unausweichlichen Routineauftrag: „Ich brauche dringend bis in 2 Wochen einen Packtisch in der Firma. 2 Meter x 0,7 Meter, auf der linken Seite eine Tischverlängerung 70 cm lang und 60 cm breit und auf der rechten Seite auf halber Höhe eine 40 cm breite Ablagefläche. Und übrigens, habe ich dir schon gesagt, dass es eilig ist!“
Welcher Holzwerker kann da schon nein sagen?

Nachdem ich mich einen halben Tag innerlich gesammelt hatte, beschloss ich motiviert an die Aufgabenstellung heranzugehen. Widerstand wäre eh zwecklos.
Aber wie es nun mal so ist im Leben, hat jede Schattenseite auch etwas Positives. Es dauerte heute nur relativ lang, bis ich zu dieser Erkenntnis wieder durchgedrungen war:
Da opfert man zwei Tage und baut nur aus einer 18mm starken Multiplexplatte einen Packtisch, der am Schluss eigentlich gar nicht aussieht wie ein Packtisch, sondern viel schöner geworden ist.

Folgender Versuch ist geglückt: Ich wollte keine massiven Balken für die Unterkonstruktion verwenden. Die unterschiedlichen Materialstärken verzögern in meinen Augen den Bau. Man kann mit Multiplexplatten wunderbar jegliche Holzkonstruktion nachempfinden. Die Tischbeine sind lediglich zwei Streifen Multiplex, die ich im 90° Winkel verleimt habe. Die Standfestigkeit ist enorm. Mit Schlossschrauben kann man die Winkel und Beinkonstruktionen leicht verbinden. Multiplex ist sehr hart, gibt nicht nach und deshalb leiern die verschraubten Verbindungen nicht aus.
Der so konstruierte Tisch, könnte wegen seiner Stabilität auch zu jeder Zeit als Werkbank genutzt werden.
Morgen werden die Tischplatten noch ein zweites Mal mit einer Lackschicht überzogen. Danach wird der Tisch mit dem Hänger in die Firma umgezogen und die zur Bestellung gehörenden Anschlussplatten montiert.

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Der Schnitt ist endgültig

20140127 004Ich gebe es offen zu… ich tu mich manchmal schwer mit ihm, dem finalen Schnitt beim Besäumen. Will ihn vermeiden, hinauszögern, ja vermutlich einfach nur Zeit gewinnen. Das trifft immer dann zu, wenn das Brett oder die Bohle eine wunderbare Form hat und die Naturkante keine oder lediglich marginale Beschädigungen aufweist.
Spätestens dann nehme ich mir die Zeit und begebe mich mit dem Ziehmesser und dem Schweifhobel auf die Suche. Nach was genau, kann ich nicht sagen.

Werde ich fündig, gibt es zwei Möglichkeiten…: Weiterlesen →

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Für manche Arbeiten benötigt man Muse… heute hatte ich sie!

20140223_2 002Seit ein paar Wochen arbeite ich an einem Schreibtisch aus Erle. Auf einer Seite unter der Schreibtischplatte soll ein Schubladenblock hängen. Diesen Schubladenblock habe ich dieses Wochenende gebaut. Für den Korpus, in dem später 3 Schubladen laufen werden, habe ich heute die Rückwand hergestellt. Nein… kein Sperrholz aus dem Baumarkt!!!
Man sieht diese Rückwand später zwar nicht, weil der Schreibtisch vor einer Wand steht, dennoch schenke ich der Rückwand die gleiche Aufmerksamkeit, wie der Front des Möbels. Keine Kompromisse eingehen! Ich baue die Möbel für mich, die Familie oder Freunde. Da kommt es nicht auf die Geschwindigkeit der Fertigstellung an, sondern nur auf den Prozess des Bauens. Das ist wie mit dem Glas Rotwein (vino nobile di montepulciano), welches ich gerade neben meiner Tastatur stehen habe – hier freue ich mich auch nicht auf den Moment in dem ich es leergetrunken habe! Weiterlesen →

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Planlos unterwegs!

Diese Bilder zeigen die akribische Vorbereitung meiner letzten Holzprojekte. Die Arbeit einer Maßstabszeichnung mache ich mir nicht – auch habe ich noch nie SketchUp oder andere PC-Tools verwendet, um Holzprojekte zu planen.
Ich halte das für verschenkte Zeit! SketchUp weiß nicht, welche natürliche Form und welche Zeichnung mein Brett mitbringt. Ich will meine Werkstücke in der Werkstatt konzipieren und nicht vor dem PC.

Wenn ich ein Projekt starte, habe ich ein Thema und eine ungefähre Idee. Mehr nicht!
Das Thema ist z.B.: ein Schreibtisch aus Erle. Die ungefähre Idee kommt mir meist, wenn ich das Holz aussuche, welches dann noch ein paar Wochen in meiner Werkstatt ruht. Konkreter wird es, wenn die Bohlen gehobelt sind und ich die Maserung sehe. Ab diesem Zeitpunkt ist dann jeder Schnitt endgültig. Ein Schnitt ist ein Schnitt. Ihn kann man nicht mehr ungeschehen machen. Danach muss man sich mit ihm arrangieren!
Wenn ich mir manchmal nicht ganz sicher bin, wie es weitergehen soll, leg ich eine Pause ein – arbeite an einem anderen Projekt (im Moment habe ich 3 parallel laufen) und warte. Ich empfinde dies als intensive und spanende Phase, in der ich mit dem Werkstück auf meine Weise „kommuniziere“. Erst wenn ich vor Augen habe, wie die Maserung und die Astzeichnungen optimal zur geltung kommen, wird weitergebaut. Zu diesem Zeitpunkt verändere ich oft auch noch die Form des Möbels. Dieser Formgebungs-Prozess geht manchmal über Tage.
Genau dieses Vorgehen ist vermutlich der Grund, warum ich mich im Vorfeld nicht mit ausgiebiger Planung aufhalte. Es wird eh immer anders, als ursprünglich angedacht. Freunden und Familie wird dabei einiges abverlangt! Sie müssen das minimum und maximum Maß haben und dann noch sehr sehr viel Vertrauen.

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Festool… Festooler… Festoolster Service

… oder wann es sich doch lohnt in Qualitätswerkzeug zu investieren!

Ich habe mich wirklich nicht gut gefühlt, als meine Festool Dübelfräse vor 10 Tagen das Qualmen angefangen hat und stehen geblieben ist. Da dachte ich mir schon: „so das war’s dann!“

Am Montag vor einer Woche habe ich dann mit der Servicehotline von Festool telefoniert. Die haben gefragt, ob sie die Maschine bei mir abholen lassen sollen oder ob ich sie selbst einschicke. Festool würde mir einen Kostenvoranschlag für die Reparatur machen. Am Dienstag hab ich das Paket zur Post gebracht. Am Donnerstag (2 Tage später!), kam der Kostenvoranschlag (€ 133,- + MwSt). Da gab es nichts zu überlegen – natürlich reparieren lasssen! Am Donnerstag abend antwortete ich per Mail. Heute am Dienstag (eine Woche nachdem ich das Paket weggeschickt habe) ist sie wieder da, die DF500 und sieht wieder aus wie neu. Da fällt mir nur eines ein:  Festoolster Service!

 

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Krenov Hobel No.3 mit Eisen von Gerd Fritsche

Vor ca. 2 Wochen habe ich einen wunderbaren Bericht von Uwe gelesen. In dem Beitrag geht es um Hobel, alte Hobel, Hobeleisen und Eisen von Gerd Fritsche. Beim Lesen hatte ich den Eindruck ein Römer spricht ehrfürchtig über den Druiden Miraculix…. ihr wisst schon, der mit dem Zaubertrank. Ich wurde neugierig auf die „Zaubereisen“ und kontaktierte den Druiden per Mail, ob er mir nicht 2 seiner Hobeleisen gegen Salär überlassen könnte. Eine woche später hatte ich sie – zwei Hobelmesser mit Spahnbrecher für Hobel im Stil von James Krenov.

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Kein Domino-Day

Im Herbst 2005 habe ich mir die Domino-Fräse DF 500 Q gekauft. Ich gebe offen zu, ich bin ein absoluter Fan von dieser Maschine und dieser Technik. Ich glaube dass diese Maschine einen großen Teil dazu beigetragen hat, dass ich dieses Hobby so exzessiv betreibe. Durch ihre Vielseitigkeit und Genauigkeit, hat sie mir Erfolgserlebnisse in der Holzbearbeitung zu Teil werden lassen, die mir Ansporn für neue und größere Herausforderungen waren. Weiterlesen →

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Feinstaubfilter für die Holzwerkstatt…. eine gute Erfindung!

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Links der neue Filter – rechts der Feinstaubfilter nach einem Jahr.

Gestern Abend, als ich meinen Kommentar zum Thema „Staubbelastung“ in einem Beitrag von Tom abgegeben hatte, ist mir eingefallen, dass es wieder an der Zeit wäre, den Feinstaubfilter in meiner Werkstatt zu wechseln.

Mehrmals im Jahr sauge ich ihn mit dem Industriesauger ab. Einmal im Jahr tausche ich den Filter gegen einen neuen.
Die Anschaffung eines Feinstaubfilters hat sich in meinen Augen gelohnt. Die Staubbelastung beim Sägen, Schleifen und Fräsen, ist deutlich weniger geworden. Meine Werkstatt hat eine Fläche von ca. 38 qm. In 4 Minuten wälzt das Gerät 1 Mal die Luft in der Werkstatt um. Das muss sich auf die Feinstaubbilanz positiv auswirken. Was ich früher regelmäßig in der Nase hatte, sammelt sich hier nun im Filter an.

Für den, der viel schleift, sägt oder fräst, ist die Anschaffung eines Feinstaubfilters keine Fehlinvestition. Es geht schließlich um die eigene Gesundheit!

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Bett aus Erle und Nussbaum – Ist nun bezugsfertig!

Ja auch dieses Projekt aus meiner Holzwerkstatt hat ein Ende gefunden. Für die Oberflächenbehandlung habe ich das Öl- / Wachsgemisch „Heavy Duty“ von Festool verwendet. Nach dem Polieren durfte es auch noch ein paar Stunden trocknen. Der finale Zusammenbau fand dann auch schon ein paar Kilometer von meiner Werkstatt entfernt, in der Wohnung meiner Tochter, statt.

Und hier noch einmal die dokumentierten Bauphasen:

Die Eckverbindungen
Die Seitenteile
Die Bettfüße
Die Montage der Bettfüße
Das Kopfteil

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Bett aus Erle und Nussbaum – Das Bettkopfteil (Spiegel)

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Das Kopfteil soll auch aus Erle sein und leicht schräg gestellt werden. Für das Kopfteil habe ich zwei Erlenbretter verwendet, die eine sehr schöne Naturkante haben. Ich wollte die Naturkante erhalten!
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Bett aus Erle und Nussbaum – Montage der Bettfüße

Die Aufhängung für die Bettfüße ist einfach konstruiert. Unter 2 Querträger die die linke und die rechte Bettseite verbinden, werden die Bettfüße „geschoben“. Damit die Bettfüße fest sitzen, werden sie über Hainbuchenklötze geschoben, die unter die Querträger gedübelt wurden. Die Füße wurden danach auch mit den Klötzen verdübelt.

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Denken vor dem Schablonenbau für die Oberfräse lohnt sich!

Es gibt 2 Möglichkeiten eine Schablone für die Oberfräse zu erstellen.
Eine Falsche und eine Richtige!

Zunächst beschreibe ich die Falsche (Wenn man diese Methode aber mal ausprobiert, lernt man viel für die Zukunft!):

Man greift zum nächst besten Stück Abfallbrett und erstellt sich daraus die Schablone. Im gezeigten Fall handelt es sich um einen alten Regalboden aus Schichtholz 20 mm stark. Das Erstellen der Einzelteile und das Verleimen mit Dominodübel hat alles zusammen ca. 1 Stunde Zeit in Anspruch genommen. Die Schablone passt wunderbar auf die dafür vorgesehenen Bretter! Die Ernüchterung folgt dann aber beim Fräsen…
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Bett aus Erle und Nussbaum – Die Bettfüße

Für die Bettfüße werden 20mm Erlenbretter zu einem Kasten verleimt. Nach dem Abrichten und Hobeln hat der Kasten eine quatratische Grundfläche von 13cm x 13cm. Danach werden aus dem Kasten 22 cm lange Stücke gesägt. Aus 15 mm Multiplex werden 13 cm x 13 cm große Bodenplatten gesägt. Mit der Bandsäge und der Kreissäge macht man an der Kante einen 20 mm breiten Sims. Somit kann der Deckel auf das Fußende geleimt werden.

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Bett aus Erle und Nussbaum – Die Seitenteile

Sie Seitenteile werden aus 4 Erlenbretter (32mm) gefertigt. Die Bretter sind stark gewölbt. Um möglichst viel Holzstärke zu erhalten, werden sie vor dem Abrichten in der Mitte aufgetrennt. Danach werden sie abgerichtet und wieder verleimt. Auf diese Weise bleibt mir nach dem Hobeln eine Brettstärke von 25mm.

Für das Anfertigen der Inlayausfräsungen verwende ich die gleiche Schablone, wie für die Eckverbindung. Die Schablone wird mit einer Schraubzwinge fixiert. Danach kann das Fräsen (mit Kopierhülse) sicher und präzise durchgeführt werden. Nach dem Fräsen wird das 15mm starke Inlay aus Multiplex in die Seitenteile fest eingeleimt und zusätzlich noch verdübelt. Ich denke das sollte halten.

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Holzwerken und Improvisieren gehören fest zusammen

Was tut man in der Werkstatt, wenn einem über die Feiertage die Teelichter ausgehen?
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Bett aus Erle und Nussbaum – Die Eckverbindungen

Das Bett soll aus Erle gebaut werden und es muss zerlegbar sein!
Ich mag keine Möbelschrauben oder die Betthaken, die es für diese Zwecke zu Kaufen gibt.
Erle ist ein relativ weiches Holz. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, die Eckverbindungen aus einem Hartholz selbst zu konstruieren und diese dann mit der Erle zu verbinden. Da mit der rötlichen Erle dunkler Nussbaum sehr gut harmoniert, habe ich die Eckverbindungen nun aus Nussbaum gefertigt.

 

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Was machst du eigentlich gerade in deiner Werkstatt und wie lange dauert das noch?

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Ich zucke jedes Mal zusammen, wenn mir diese Frage aus der Familie gestellt wird. Warum?
1. Sie suggeriert ein Interesse an meiner Tätigkeit in meinem Hobbykeller. Gleichzeitig stelle ich mir dann aber die Frage: Warum hört mir denn beim Abendessen keiner zu? Da berichte ich in der Regel doch was ich mach und wie weit ich bin.
2. Sie lässt erahnen, dass ich einen Holzwerkerauftrag entgegennehmen und dessen Umsetzung wohlwollend prüfen soll. Spätestens zu diesem Zeitpunkt habe ich eh keine Chance mehr zu entkommen.

Ich wünschte mir, die Familie ginge mit uns Holzwerkern etwas sensibler um. Aber das Leben ist ja schließlich kein Ponyhof.

Sie wurde mir auf jeden Fall wieder so gestellt – diese Frage. Vor ungefähr 2 Wochen, kurz nachdem meine Tochter ihren Mietvertrag unterzeichnet hatte. Zwei Tage später wurde mir eine Wunschliste übergeben.

  1. Ein Bett (200 cm lang, 160 cm breit)

  2. Ein Fernsehregal (Maße kommen noch)

  3. Ein oder 2 Nachtkästchen (passend zum Bett)

Ich bin richtig froh, dass ich nicht aus lauter Langeweile mir wieder einen Krenov Hobel bauen muss oder noch schlimmer einen Werkzeugschrank wo dann meine Hobel, Stechbeitel und Schnitzmesser hineinkommen. Die Verbindungen hätte ich per Hand mit Schwalbenschwanzzinken verbunden… innen noch ein paar schöne kleine gezinkte Schubladen. All die Dinge halt, die man so aus Langeweile tut.

Dafür baue ich jetzt halt etwas Sinnvolles – ein Bett!

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Hilfsmittel um Gehrungsverbindungen mit Eckfedern schnell herzustellen

Bei Timo im Blog habe ich in dieser Woche seinen Beitrag „Neuauflage Flaschenständer“ gelesen. Was mich besonderst fasziniert hat, ist die Vorrichtung mit der er seine Lamello-Fräse bestückt hat, um Gehrungsverbindungen mit Eckfedern herzustellen bzw. diese Federn vorzutäuschen.

Ich habe auch eine Lamello und wollte mir die Vorrichtung nachbauen. Bei genauer Betrachtung heut in meiner Werkstatt, ist mir jedoch aufgefallen, dass bedingt durch den 90° Anschlag der Lamello, die Eckfedern nur sehr begrenzt zu schneiden sind.  Das bedeutet, man ist immer recht nah an der oberen oder unteren Objektkante. Ein weiterer Nachteil der Lamello ist, dass die Schnitt-Tiefe sehr begrenzt ist.
Das Prinzip, das Objekt mittels eines 90° Winkels zu stabilisiren und dann den Schnitt für die Eckfeder zu setzen, müsste doch auch auf der Tischkreissäge möglich sein.

Ich habe mir heute eine kleine Vorrichtung dafür gebaut. Sie ist simpel und funktioniert einwandfrei.

Hier die Bilder dazu – eine Erklärung erübrigt sich ja.

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Es wird mein letzter Blogbeitrag – Versprochen!

in 2013!

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Traditionell ziehe ich mich am letzten Tag des Jahres in meine Werkstatt zurück – wohin auch sonst!
Silverster ist für mich so etwas wie ein Saubermachen und Aufräumen in der Werkstatt nur eben für das abgelaufene Jahr. Ich suche mir eine einfache, entspannende Tätigkeit, die meinen Geist nicht allzu sehr strapaziert und die mir nebenbei Gelegenheit gibt über das nachzudenken, was im vergangen Jahr gut war und jenes, was nicht so gut war.
Eine ideale Tätigkeit für diesen Zweck, ist das Herstellen von Holzdübeln! In den 8 Stunden, die ich heute damit verbracht habe, konnte ich meinen kompletten Bedarf für 2014 produzieren. Das Jahr geht also für mich erfolgreich zu Ende. Ich wünsche mir, für euch tut es das auch!

Für 2014 wünsche ich euch: Gesundheit, Glück und Erfolg und den Holzwerkern noch zusätzlich… schönes trockenes Holz, Inspiration und Leidenschaft und immer einen sehr scharfen Stechbeitel!

I wish you health, happiness and success in 2014 and to all woodworkers additionally … nice dry wood, inspiration, passion and always a very sharp wood chisel!

Hier noch ein paar Impressionen meines heutigen Tages…

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Zuerst schneidet man aus einer 4-Kant-Leiste einen Dübelrohling

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Danach macht man die Riffelung mit einem Stecheisen

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Da kommen schon ein paar Spähne zusammen

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Auf der Werkbank muss man schon etwas Ordnung halten, sonst verliert man leicht die Übersicht

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Meine gefertigten Dübel für das Jahr 2014

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Und das Beste am Schluss: Ich habe heute nur bei 3 Dübeln Mist gebaut!

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Designstudie Schreibtisch und was daraus wurde

Von meiner Frau, die ich seit Jahren zu meinem treuesten Kundenstamm zählen kann, durfte ich wieder mal einen Auftrag entgegennehmen, den ich natürlich nicht ablehnen wollte. Beim Lesen dieser Einleitung, weiß der sensible Holzwerker, was ich damit zum Ausdruck bringen will.

Damit ich meiner Kundin das Gefühl vermitteln kann… „sie sei Königin“ – fertigte ich eine aufwendige Designstudie an. Gründliche Auftragsklärung gehört bei kritischen… nein was sag ich… sehr kritischen Kundinnen, zum obersten Gebot!

Designstudie

Rausgekommen ist dann mein Ahorn-Schreibtisch mit Nussbaumsocken.

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