Denken vor dem Schablonenbau für die Oberfräse lohnt sich!

Es gibt 2 Möglichkeiten eine Schablone für die Oberfräse zu erstellen.
Eine Falsche und eine Richtige!

Zunächst beschreibe ich die Falsche (Wenn man diese Methode aber mal ausprobiert, lernt man viel für die Zukunft!):

Man greift zum nächst besten Stück Abfallbrett und erstellt sich daraus die Schablone. Im gezeigten Fall handelt es sich um einen alten Regalboden aus Schichtholz 20 mm stark. Das Erstellen der Einzelteile und das Verleimen mit Dominodübel hat alles zusammen ca. 1 Stunde Zeit in Anspruch genommen. Die Schablone passt wunderbar auf die dafür vorgesehenen Bretter! Die Ernüchterung folgt dann aber beim Fräsen…

Nun ein Weg der bessere Ergebnisse liefert…

Man nimmt eine 10mm MDF-Platte und zeichnet die Schablonenumrisse auf. Mit der Kreissäge und dem Parallelanschlag sägt man bis zur Querlinie ein. An der oberen Kante ist die MDF-Schablone mit wenigen Stemmeisenstichen ausgearbeitet. Anschlagholz verwenden! Danach kann man sofort die Anschlaghölzchen aufschrauben. Fertig! Herstellungszeit maximal 30 Minuten. Und das schönste: Da diese Schablone nur 10mm dick ist, kann der Fräser bis zur empfohlenen Tiefe in die Oberfräse eingespannt werden und liefert somit auch ein sauberes Fräsergebnis!

Wichtige Information an die Leser meines Blogs: Ich habe die erste, mangelhafte Schablone nur rein für diese Demozwecke erstellt. In meiner Werkstatt würde ich mir so einen Lapsus natürlich nie leisten. Nie! Nein ganz bestimmt nicht!

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2 Antworten zu Denken vor dem Schablonenbau für die Oberfräse lohnt sich!

  1. Dominik schreibt:

    Guten morgen Volker,
    vielen Dank für deine ausführliche Beschreibung deiner Herangehensweise an den Schablonenbau. Dem kundigen Leser wird es gleich klar, dass du die erste Schablone nie und nimmer in deiner Werkstatt verwenden würdest :-)!
    Dein nicht im geringsten ironischer Schreibstil macht das Lesen deines Blogs sehr kurzweilig!
    Schönen Gruß,
    Dominik

    • slowwood schreibt:

      Hallo Dominik,
      so soll es sein! Es handelt sich ja um ein Hobby und das hat was mit Freude und Spaß zu tun. Würde ich jede Erfahrung, die einem der Werkstoff Holz zuteil werden lässt, persönlich nehmen, wäre ich hochgradig suizitgefährdet. 😉
      Staubige Grüße aus der Werkstatt
      Volker

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