Ein Hocker… egal, Hauptsache Holz

Die 4 Tische kamen so gut an, dass ich gleich noch einen Kleinen bauen sollte. Am Sonntag Mittag war der dann auch fertig. Es geht nichts über Routine 😉
Auf jeden Fall haben die verbauten 18qm MPX deutliche Spuren in meinem Gefühlszustand hinterlassen. Am Sonntag Nachmittag bin ich in den Keller und zog das erst beste Massivholzstück (Eiche 52mm) aus meiner Resteecke. „So, damit machst du jetzt was!“

Kennt Ihr auch die Vorhaben, die seit Jahren in eurem Unterbewusstsein vor sich hin wabern? Weiterlesen

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Die „4-Tisch-Wochenenden“

Schon mal 4 (in Worten: vier) Tische parallel gebaut?
…… OK, ich bisher auch nicht, aber…
analysiert man die Arbeitsschritte genau, kommt man zu dem Ergebnis, dass diese Vorgehensweise – also vier Tische, anstatt nur einen zu bauen – durchaus Sinn macht. Denn jeder Arbeitsschritt – vervierfacht – nimmt im Verhältnis zu einem „Singleprojekt“ weniger Zeit in Anspruch. Damit lässt sich schlussfolgern… wenn man vier gleiche Tische baut, spart man unterm Strich viel Zeit. Und meine Holzwerkerzeit ist immer knapp.
Nur deshalb, hab ich diesen familiären Auftrag angenommen. Außerdem, wenn ich die so eingesparte Zeit auf meinem Werkstattzeitkonto sammle, kann ich damit wieder mal ein kleines Projekt – nicht für die Familie – verwirklichen. Andere nennen das „Bonuspunkte sammeln“ …. würde ich hier aber öffentlich so nie zugeben.
Mein Fazit und gut gemeinter Rat: Wenn eure Frau (euer Mann) den Wunsch nach einem Tisch äußert, dann gebt euch einen Ruck und baut gleich vier davon. Die Liste der Vorteile ist lang! 😉

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Die alten Packtische, provisorisch mal vor 15 Jahren errichtet, sollten ersetzt werden. Dieser Herausforderung bin ich über viele Jahre hinweg erfolgreich aus dem Weg gegangen. Nun hatte ich keine neuen Ausreden mehr parat. Weiterlesen

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Google sei dank

„Was kann man aus einem Stück Holz machen?“ Diese Frage hat mich die letzte Woche beschäftigt. Sie wurde in meiner Blog-Statistik gelistet!? Was bedeutet, jemand hat sie über Google gesucht. Ich musste schmunzeln, als ich das sah und es waren sofort Bilder in meinem Kopf….:

Vermutlich ein Weihnachtsgeschenk. Ja, da hat ein Jugendlicher ein Stück Holz auspacken dürfen. Er sah seine Eltern fragend an…. „Was ist denn das?“. „Ein richtiges Stück Holz! Papa und ich haben uns gedacht, Du freust Dich, weil ein Smartphone, eine Spiele Konsole, ein IPad und den neuesten Mac hast Du doch schon. Wir wollten Dir diesmal was schenken, was Du noch nicht hast. Ein Stück Holz. Wir dachten, Du wünscht Dir das, weil Du doch das Lied immer hörst! Freust du dich?“
Der Jugendliche ging schweigend zu seinem PC und befragte Google: Was kann man aus einem Stück Holz machen?

So, oder so ähnlich muss es gewesen sein. Ich kann mir keinen anderen Reim darauf machen, warum man so eine Frage der höheren Macht – also dem Internet – stellt.
Was mich weiter erheitert und ein wenig stolz macht, ist die Tatsache, dass dieser  fassungslose Zeitgenosse, der nicht weiß, was man mit einem Stück Holz machen kann, von Google zu mir auf den Blog geschickt wurde. Das es mal soweit kommt, hätte ich nie für möglich gehalten. 😉

Und nachfolgend gebe ich für das Google Archiv wieder eine Antwort auf die Frage: „Was man aus einem Stück Holz machen kann“. Falls sich kommendes Weihnachten noch einmal so eine Tragödie ereignen sollte :-))

Zum Beispiel Werkzeugdosen

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Couchtsch Tisch / Coffee table

Über das Warum:

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Vor 23 Jahren sind wir in unser Haus gezogen. An dem Haus hat sich seit diesem Zeitpunkt viel verändert, ja sogar sehr viel. Wir könnten beinahe behaupten, kaum ein Stein ist auf dem anderen geblieben. Doch eines hat sich seit dem Einzug nicht verändert… wir haben bis heute keinen Tisch im Wohnzimmer…. keinen Couchtisch.

Ich habe mich nie gefragt, warum das so ist. Würde ich es, hätte ich sofort zwei einfache aber schlüssige Antworten parat:
1. Bis heute sehen wir nicht die dringliche Notwendigkeit einen zu haben.
2. Hat uns bisher kein Tisch gefallen. (Mit einer kleinen Ausnahme!) Weiterlesen

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Tischeinlage für die Bandsäge

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Tischeinlagen in der Kreissäge oder der Bandsäge sind ein Ärgernis. Weiß man doch genau, es kommt der Zeitpunkt, da muss man sie ersetzen.
Bei meiner Kreissäge hab ich das schon 2 mal in den letzten 6 Jahren gemacht und es wäre schon wieder an der Zeit. Hauptsäche machen den Tischeinlagen dünne Holzabschnitte zu schaffen, die sich in den Spalt zwischen Kreissägeblatt und Tischeinlage zwängen. Das geschieht zum Teil mit so brachialer Gewalt, dass wieder ein Stück Tischeinlage abgesprengt wird.
Bei der Bandsäge ist das im Prinzip nichts anderes, nur verläuft hier ab und an das Sägeblatt so stark, dass wieder ein Stück Tischeinalge das Zeitliche segnet.

Nun ja, gegen die Ursachen wird man nichts machen können, aber die Tischeinlage kann man ggf. auch selbst herstellen. Bei der Kreissäge hab ich das noch nicht probiert, aber bei der Bandsäge dafür einen Versuch mit gedrechselten Nussbaumscheiben gestartet.

Nussbaum nur deshalb, weil ich das Stück als Abfall gerade zur Hand hatte.

Und weil ich den Rohling schon schön gleichmäßig auf 70mm rund hatte und die selbstgemachte Tischeinlage wunderbar passt, hab ich gleich noch eine Zweite als Ersatz abgestochen. Weil… wie ich schon schrieb: Früher oder später kommt der Zeitpunkt, da muss ich sie wieder ersetzten.

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Die letzte gefährliche Arbeit in 2016

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Auf diesen Tag im Jahr warten die Hobby-Pyromanen bereits 364 Tage. Das Wort Pyromane kommt aus dem Griechischen und setzt sich zusammen aus pyr – dem „Feuer“ und mania, welches mit „Wahnsinn“ übersetzt wird. 133 Millionen €uro werden heute in Deutschland verfeuert. Mania bzw. Wahnsinn finde ich deshalb sehr treffend.

Da ich zu den € 133.000.000,– nichts beisteuern werde, sondern mir am Abend lieber ein ausgezeichnetes Getränk gönne, war ich zu meiner letzten gefährlichen Mission 2016 im Hobbykeller tätig. Der Projektname: Raketenbau

Die Einzelteile für die Rakete werden erstellt…

Nun wird es heikel. Bevor man den Zünder montiert, sollte man unbedingt einige Schutzmaßnahmen beachten. Schutzbrille und der griffbereite Feuerlöscher sind ein absolutes Muss!

Ja das war Nervenkitzel pur. Ist aber alles gut gegangen.

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Bis um Mitternacht in der Werkstatt lagern, will ich aber das feuergefährliche Material auch nicht. Deshalb wurde es vor die Haustüre für die letzten Stunden bis 0:00 verbannt.

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*****

Jetzt sind es nur noch wenige Stunden und dann können wir 2016 Gott sei Dank abhaken. Ein Jahr, betrachtet man dessen Ereignisse, auf welches ein einigermaßen gebildeter Mensch nicht stolz sein kann. Ich bin mir zudem sicher, dass bereits in diesen Minuten genügend Leute auf dieser Welt schon wieder darüber nachdenken, wie sie uns das nächste Jahr versauen können. Bleibt nur zu hoffen, dass ihnen dieser Plan misslingt!
Und darauf trinke ich jetzt… auf ein besseres 2017 – Prost!

Ich wünsche Euch und euren Familien ein gesundes 2017 und genügend Humor, damit das, was gegebenenfalls nicht so optimal läuft, erträglicher wird.

Auf a guad’s nei’s Jahr
Volker

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Die Unvollendete ist nun auch fertig

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Vom Kurs bei Martin hatte ich eine begonnene Schale, die über 2 unterschiedliche Achsen gedrechselt wird, mitgebracht. Es war noch der Boden zu machen. Aber wie das so in der eigenen Werkstatt ist, die Jahresendrally lässt einem wenig Zeit, um Nichtbestelltes fertig zu machen. In dieser Woche war es dann aber soweit, der Schalenboden hat nun die Rundung bekommen, die ich im zugedacht hatte.

Das Kuriose bei dieser Art von Drechselarbeiten ist, dass man zum Teil weniger Zeit damit verbringt, das Holz am eigentlichen Werkstück zu bearbeiten, als damit, sich Vorrichtungen zu erstellen, die die abschließenden Arbeiten überhaupt ermöglichen. Und dafür wird gesägt, geklebt, genagelt und schließlich (oder Gott sei Dank) auch gedrechselt.

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So sah die Unvollendete noch bei Martin in der Werkstatt aus.

Aus einem Reststück Erle hab ich eine Aufnahme für meine Schale gedrechselt.

Mit Klebeband (man sollte hier eines verwenden, welches keine Kleberückstände auf dem Holz hinterlässt) wurde die Schale mittig fixiert. Dann konnte Der Boden der Schale fertig gedrechselt werden.

Und hier ein paar Bilder von der Vollendeten….

 

Nun wünsche ich Euch ein friedliches und schönes Weihnachtsfest 2016!

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Drechselholz

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Vor zwei Jahren ist mir ja eine ausgewachsene Wildkirsche zugelaufen. Ich hab sie aufgenommen. Hab ja ein großes Herz für herrenloses Holz.

20161219-006Diese Tage hab ich ein wenig Drechselholz konfektioniert – d.h. auf die richtige Größe Zugeschnitten und die Holzenden wieder mit Anchorseal versiegelt. Das Zeug ist echt gut! Trocknet sehr schnell und überzieht das Hirnholz mit einer transparenten, dünnen Wachsschicht.

Nach dem Trocknen ist das Holz klamm heimlich in einen anderen Kellerraum umgezogen und lagert dort in Regale.
Meine bessere Hälfte hat das entweder noch nicht bemerkt oder  sich bereits damit abgefunden.

Als ich den Stamm vor 2 Jahren bekommen hatte, hab ich auch ein paar größere Stücke in feuchten Sägespänen angesetzt. Meine Hoffnung war, gestocktes Kirschholz zu bekommen. Gestern hab ich die Riegel aufgetrennt und danach auch mit Anchorseal an der Stirnseite versiegelt. Jetzt können sie wirklich trocknen.

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Was selbstgebasteltes als Geschenk

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Von den schiefen Hax’n und dem krummen Rücken hatte ich ja schon berichtet.
Wie ging es danach weiter…? Das, was ich da geschreinert habe, wurde auf die harte Probe gestellt… Weiterlesen

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ÜBERBRÜCKUNG

Das Bett ist fertig und wird am Montag in Regensburg montiert. Das nachfolgende Video lässt erahnen, was ich morgen vor habe. Es macht Lust!

Schönen Sonntag !

 

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Immer die „alte Leier“?

Nicht immer, aber jetzt wieder öfter

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Die „alte Leier“ die ich meine, ist ein Bohrwerkzeug, welches in den meisten Hobbywerkstätten nicht mehr anzutreffen ist. Im Zeitalter von Elektrowerkzeugen und Akkuschraubern fristet die Leier (Bohrkurbel, Bohrwinde, Brustleier) nur noch ein verkümmertes Werkzeug-Dasein. Ich nehme mich da als Mitschuldigen nicht aus. Überwiegend habe ich in der Vergangenheit auch zur Motor betriebenen Variante gegriffen. Der Grund für die bisherige Abneigung, war aber nicht im „Handbetrieb“ zu suchen, sondern schlicht weg an der falschen Bedienung. Ich benutzte die Bohrwinde mit den falschen Bohrern. Die Verwendung der Handleier mit herkömmliche Holzbohrern oder einem Forstner-Bohrer macht nicht wirklich Spaß, weil man relativ viel Kraft beziehungsweise Druck aufbringen muss, um den Bohrer ins Hartholz zu bringen.
Ein ganz anderes Bohrerlebnis hat man mit diesem Oldie, wenn ein Schlangenbohrer in der Handleier verwendet wird. Der Schlangenbohrer zieht sich dank seiner Gewindespitze selbständig ohne große Kraftanstrengung in das Holz. Mit dieser Erkenntnis im Gepäck, verwende ich sie sehr gerne….. die alte Leier.

 

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Schiefe Hax’n & krummer Rücken

Trotz schiefe Hax’n und krummen Rücken hoffe ich, dass sich nächste Woche meine Tochter erbarmt und das sonderbare Möbel nimmt. Sie hat es ja so bestellt.

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Der Fuß-Prototyp von letzter Woche wurde heute im Großen umgesetzt.

Der Bettspiegel bekommt eine Rundung. Gebaut wird er im Prinzip wie eine gewölbte Schranktüre.

Nächstes Wochenende muss es fertig werden. Aber, wenn es morgen gut läuft…. kann ich kommendes Wochenende schon wieder Drechseln 😉

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Urlaub vorbei…Konzept der tragfähigen Lösung

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Es wäre eigentlich so naheliegend. Doch das finde ich schon. Wenn man 2 Tage bei Martin zum Drechseln war, kommt man wieder heim und was möchte man tun?….. richtig! Es liegt ja auf der Hand….. sein neu erlerntes Wissen vertiefen! Just for fun 🙂
Wäre da nicht ein armes, studierendes, frisch in eine Studentenbehausung umgezogenes, dort mangels Bett auf einer Matratze am Fußboden schlafendes Kind. Und, was die Situation noch verschärft…. es hat auch noch in 2 Wochen Geburtstag.

Was tut ein Vater dann? Er drechselt nicht just for fun! Nein er bemüht sich, dass das Kind in 2 Wochen wieder 50 cm über dem Fußboden seinen müden Studentenkopf schlafen legen kann. Nebenbei erfüllt er auch noch herausfordernde Sonderwünsche, wie Bettfüße, die im 45° Winkel nach außen stehen sollen. Ich möchte nur wissen, von wem meine Tochter diesen außergewöhnlichen Geschmack her hat.

Im 45° Winkel nach außen gerichtet! Heute ist mir eine tragfähige Lösung für diesen Kundenwunsch eingefallen. Ich hab da dann mal zunächst einen Prototyp aus ein paar Reststücken gebaut.

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Drechseln bei Martin

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„Mehr als ein Drechsler, kann der Mensch kaum werden“

Diesen Satz hatte Martin auf seinem Shirt stehen. Zu Beginn dieser Veranstaltung, hielt ich den Satz für einen guten Werbegag – nach den 2 intensiven Drechseltagen bin ich überzeugt, es ist die Lebensphilosophie dieses sympathischen Zeitgenossen. Weiterlesen

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Warmdrechseln

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Mein diesjähriger Holzwerkerkurs steht an. Leider nur 2 Tage, mehr war in diesem Jahr zeitlich nicht drin. Aber besser 2 Tage, als nichts. Ein Drechselkurs für Fortgeschrittene. Damit ich mich nicht gleich am ersten Tag blamiere, habe ich mich am Wochenende ein wenig „warmgedrechselt“.

Im Gepäck habe ich gute Laune, Neugier und viele, viele Fragen.
Ich freue mich auf Martin Adomat, seine Werkstatt und auf den Austausch mit Gleichgesinnten.

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Englische Spannelemente

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Ich mag diese altmodischen Spannelemente. Massive Eisenwinkel Spannen auf einem 26mm x 50mm Holzriegel. Länge beliebig beziehungsweise genau auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten.

Entstanden sind die Spannelemente heute nachmittag in einer „Leimtrocknungspause“ – weil, eigentlich hab ich ja für solche Dinge gar keine Zeit.

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„einfach“ oder „genial einfach“

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Etwas wegzulassen ist meist schwieriger, als etwas dazu zu geben.
Ich kämpfe beharrlich mit diesem „Gesetz“… und mit mir, dass ich es beherzige.
Egal, beim Schreinern oder Blogschreiben:
Einfach schlägt komplex beziehungsweise weniger ist oft mehr.

Wo sind aber die Grenzen dieser spartanischen Betrachtungsweise?
Einen Hobel kann man fokussiert herstellen. Rein für seine Aufgabe vorbereitet. Abgerichtete Sohle, scharfes Hobelmesser – das reicht um Holz zu bearbeiten.
(Man vergebe mir diese vereinfachte Darstellung.)

Auch ein Schluck Wasser und etwas Brot reichen. Dieses Mahl ist einfach.
Kombiniere ich den Schluck Wasser und das Brot mit einem Glas Rotwein und einem Stück Käse, wird aus dem einfach ein genial einfach.
Ich werde quasi satt und meine Sinne tanzen Polka.

Hier der fertiggestellte Hobel.

Die Raubank hat eine abgerichtete Sohle und ein scharfes Messer. Die beiden Eigenschaften sättigen mich.
Der Rest, ist für die Polka zuständig.

Genial einfach!

Noch ein paar Angaben zum Bau:

  • Hobelkörper aus Nussbaum
  • Hobelsohle aus Pockholz
  • Länge 48 cm
  • Hobeleisen Breite 52 mm (Eisen von Gerd Fritsche)
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Raubank-Rohbau 

Der Rohbau ist fertig. Morgen kommt dann die Feinarbeit. Ich hab das Gehäuse dieses Mal höher gemacht. Man wird sehen, was dabei rauskommt.

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Brennholz… oder doch nicht?

Ich glaube, ich sollte mal einen Arzt konsultieren…. einen Spezialisten!

Die letzten Tage hatte ich die Eichenleisten gesammelt, die beim Zuschneiden der Bohlen angefallen sind. Nun habe ich sie auf Ofenlänge gebracht. In der Brennholzkiste sind sie dann aber doch nicht gelandet. Sicherheitshalber heb ich sie mal auf…

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Eine 2. Chance für Sägebauabfall und sonstigen Mist

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Sägebauer bauen nicht immer nur tolle Sägen. Ab und zu bauen Sägenbauer auch Mist. Und aus dem Mist, können Sägebauer dann keine Sägen mehr bauen…. höchstens halt noch Mistsägen oder kommerziell ausgedrückt: „Sägen 2. Wahl“.
Aber Sägen 2. Wahl gibt es schon mehr als genug auf dieser Welt. Somit bleibt für den Sägebauer nur Zurück auf Start – auch wenn es schmerzt. In Ihrer Selbsthilfegruppe berichten sie dann… „Heute habe ich mal wieder exklusives Feuerholz hergestellt“ und bekommen von anderen Sägebauern mit der Bemerkung… „Solche Tage kenne ich“ den erhofften Trost gespendet. Weiterlesen

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