Die „4-Tisch-Wochenenden“

Schon mal 4 (in Worten: vier) Tische parallel gebaut?
…… OK, ich bisher auch nicht, aber…
analysiert man die Arbeitsschritte genau, kommt man zu dem Ergebnis, dass diese Vorgehensweise – also vier Tische, anstatt nur einen zu bauen – durchaus Sinn macht. Denn jeder Arbeitsschritt – vervierfacht – nimmt im Verhältnis zu einem „Singleprojekt“ weniger Zeit in Anspruch. Damit lässt sich schlussfolgern… wenn man vier gleiche Tische baut, spart man unterm Strich viel Zeit. Und meine Holzwerkerzeit ist immer knapp.
Nur deshalb, hab ich diesen familiären Auftrag angenommen. Außerdem, wenn ich die so eingesparte Zeit auf meinem Werkstattzeitkonto sammle, kann ich damit wieder mal ein kleines Projekt – nicht für die Familie – verwirklichen. Andere nennen das „Bonuspunkte sammeln“ …. würde ich hier aber öffentlich so nie zugeben.
Mein Fazit und gut gemeinter Rat: Wenn eure Frau (euer Mann) den Wunsch nach einem Tisch äußert, dann gebt euch einen Ruck und baut gleich vier davon. Die Liste der Vorteile ist lang! 😉

20170206-034

Die alten Packtische, provisorisch mal vor 15 Jahren errichtet, sollten ersetzt werden. Dieser Herausforderung bin ich über viele Jahre hinweg erfolgreich aus dem Weg gegangen. Nun hatte ich keine neuen Ausreden mehr parat.

20170206-018

MPX Platten (21 mm) zogen in meiner Werkstatt ein.

20170206-020Diese Besucher mag ich nicht besonders. Sie breiten sich in unverschämter Weise in der kompletten Werkstatt aus. 😦
Dem einnehmenden Plattenwesen gebietet man nur dadurch Einhalt, indem man ihnen möglichst schnell mit der Handkreissäge ihre zukünftigen Grenzen aufzeigt.

 

 

 

In kleineren Plattenportionen wird ihre Anwesenheit erträglicher und die Arbeit geht dann recht zügig von der Hand.

Die neuen Packtische sind nun fertig!
…. und wieder ein Grund weniger, ein schlechtes Gewissen zu haben 😉

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2 Antworten zu Die „4-Tisch-Wochenenden“

  1. holzundmehr schreibt:

    Hallo Volker,

    Geht mir ähnlich. Wir sollten eine Gerwerkschaft gründen. Dann können wir langzeit Projektzeit Konten Durchsätzen. Dann könnten wir irgendwannmal ein Jahr machen was wir woll. Wir sollten als referenzgrösse aber eigentlich von Zeit auf verbaute qm Holz umstellen. Da kommen wir dann auch schon besser weg.

    Gruß Konstantin

    • Volker schreibt:

      Hallo Konstantin,
      sehr guter Vorschlag und das mit der neuen Referenzgröße „verbaute qm“ finde ich auch einen klasse Ansatz. Wenn ich mir meine Lieblingsprojekte im Nachhinein betrachte, hab ich dafür nur sehr wenig Holz verbraucht. Die Familie verschlingt also nicht nur meine Zeitressourcen sondern auch deutlich mehr Material.
      Gruß
      Volker

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