Google sei dank

„Was kann man aus einem Stück Holz machen?“ Diese Frage hat mich die letzte Woche beschäftigt. Sie wurde in meiner Blog-Statistik gelistet!? Was bedeutet, jemand hat sie über Google gesucht. Ich musste schmunzeln, als ich das sah und es waren sofort Bilder in meinem Kopf….:

Vermutlich ein Weihnachtsgeschenk. Ja, da hat ein Jugendlicher ein Stück Holz auspacken dürfen. Er sah seine Eltern fragend an…. „Was ist denn das?“. „Ein richtiges Stück Holz! Papa und ich haben uns gedacht, Du freust Dich, weil ein Smartphone, eine Spiele Konsole, ein IPad und den neuesten Mac hast Du doch schon. Wir wollten Dir diesmal was schenken, was Du noch nicht hast. Ein Stück Holz. Wir dachten, Du wünscht Dir das, weil Du doch das Lied immer hörst! Freust du dich?“
Der Jugendliche ging schweigend zu seinem PC und befragte Google: Was kann man aus einem Stück Holz machen?

So, oder so ähnlich muss es gewesen sein. Ich kann mir keinen anderen Reim darauf machen, warum man so eine Frage der höheren Macht – also dem Internet – stellt.
Was mich weiter erheitert und ein wenig stolz macht, ist die Tatsache, dass dieser  fassungslose Zeitgenosse, der nicht weiß, was man mit einem Stück Holz machen kann, von Google zu mir auf den Blog geschickt wurde. Das es mal soweit kommt, hätte ich nie für möglich gehalten. 😉

Und nachfolgend gebe ich für das Google Archiv wieder eine Antwort auf die Frage: „Was man aus einem Stück Holz machen kann“. Falls sich kommendes Weihnachten noch einmal so eine Tragödie ereignen sollte :-))

Zum Beispiel Werkzeugdosen

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2 Antworten zu Google sei dank

  1. Konstantin schreibt:

    Hallo Volker,

    wenn jetzt schon Google die Jugendlichen auf den Holzweg führt, ist es höchste Zeit auf die Risiken und Nebenwirkungen hinzuweisen. Hier ein Auszug:

    Achtung! Der Konsum dieses Blogs kann zu erheblicher Frustration bei der Bearbeitung von Holz führen. Die Qualitätsansprüche können die Fähigkeiten erheblichen übersteigen. Den Wunsch ein Möbelstück aus nur einer Bohlen zu erarbeiten, kann zu Schrecksekunden und zu Weißglut führen. Zugesagte Fertigstellungstermine werden sie noch weniger halten können. Sie werden immer mehr Hobel kaufen wollen/müssen und mit Sicherheit irgendwann auch selber bauen. Sie werden auch die Fachbegriff auch noch auf Englisch lernen, da die hiesigen Magazine nicht mehr ausreichen. Sie werden mehr Zeit in der Werkstatt, als auf der Couch verbringen. Die Bewunderung wir mit Ihnen sein, aber Ihre bisherigen Möbel werden Ihnen nicht mehr gefallen. Im Holzhandeln werden sie Bohlen mitnehmen die sie eigentlich (noch) gar nicht brauchen, nur weil sie wunderschön sind….

    Viele Grüße,
    Konstantin

    P.S. Ich weise von mir ausdrücklich einen Zusammenhang dieser Zeilen damit, dass ich dieses Wochenende beim Fertigstellen eines Esstisch (aus nur einen Stammabschnitt) ziemlich ins Schwitzen kam 😉

    • Volker schreibt:

      Hallo Konstantin,
      sehr schön – vielen Dank für diesen Sicherheitshinweis 😂
      Aber Bilder von deinem Tisch möchte ich trotzdem sehen, auch oder gerade weil du damit ins schwitzen gekommen bist!
      Herzlichen Gruß
      Volker

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