Hobelbau im Stil von James Krenov

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Ein paar Hinweise vorweg

So einen Hobel selbst zu bauen ist kein Hexenwerk. Was man benötigt ist…

  • Gutes Werkzeug
  • Geeignetes Holz für den Hobelbau
  • Ein Hobelmesser mit Spanbrecher
  • Das Wissen wie es funktioniert oder eine gute Anleitung
  • Und 2 bis 3 Tage Zeit

Besondere Anforderungen an das Werkzeug

Beim Hobelbau sind 2 Dinge besonders wichtig: Präzision und sehr sehr scharfe Hobelmesser. Die Präzision überprüft man mit Präzisionswinkeln und einem Haarlineal. Die richtig scharfen Hobeleisen bekommt man nur durch geduldiges Schleifen auf Keramik oder Wassersteinen. Maschinen wie z.B. die Tormek eignen sich für die Vorbereitung eines Hobelmessers, aber in meinen Augen nicht für den finalen und genauen Feinschliff des Messers. Wer das nötige Schärfmaterial nicht besitzt und den Hobel für den Gebrauch in der Holzwerkstatt und nicht für die Vitrine bauen will, der sollte sich an dieser Stelle überlegen, ob er wirklich weiterlesen soll. Ein Hobel mit stumpfem Messer macht in der Werkstatt keine Freude!

Welches Holz sollte man verwenden?

Besonders geeignet sind natürlich Harthölzer wie Ahorn, Hainbuche, Esche, Eiche, Akazie oder Nussbaum. Es geht auch weicheres Holz zu verwenden, wie z.B. Birne oder Linde. Baut man den Hobelkörper aus weicherem Holz, sollte man dann aber auf jeden Fall den Hobel mit einer Hobelsohle (5mm stark) aus einem Hartholz wie Hainbuche, Ahorn oder Akazie versehen.

Hobelmesser

Das besondere Merkmal eines „Krenov-Hobels“ ist seine niedrige Bauart. Es fehlen auch Holzgriffe oder Hörner zum Führen des Hobels. Diese Bauart bedingt natürlich dass man ein kurzes Hobelmesser verwendet. Jetzt hat man 2 Möglichkeiten… man kürzt ein langes Hobelmesser auf die Länge die man benötigt… oder man besorgt sich gleich ein kurzes Hobelmesser. Die amerikanische Firma Hock bietet hier verschiedene Eisenbreiten mit einer Eisenlänge von 90mm an. Ideal für den Krenov Hobel. Der gute Fachhandel in Deutschland wie z.B. Dictum oder Feinewerkzeuge führen diese Hobeleisen in ihrem Sortiment.

Wissen / Anleitung zum Bau

James Krenov beschreibt in seinen Büchern in einem Kapitel, wie er seine Hobel baut.

Dann gibt es noch ein richtig gutes Buch: „Making & Mastering Wood Planes“ von David Finck (ein Schüler von James Krenov). Dieses Buch ist leider im deutschen Buchhandel nicht zu bekommen. Über die bekannten und verrufenen Onlinehändler kann man es bestellen – der Preis ist unverschämt hoch. Teilweise mehr als 100€ für eine neue Ausgabe.
Dabei ist es so einfach zu bekommen: Ich hab es bei David Finck selbst bestellt. Er hat eine Homepage mit Shop und versendet das Buch weltweit. Inklusive Versandkosten kommt man beim aktuellen $-Kurs auf ca. 37 €. Der Versand nach Deutschland dauert ca. 10 Tage und man bekommt das Buch auch noch vom Autor signiert. Mich hat es gefreut.

Und natürlich kann man auch einen Holzwerkerkurs belegen. Siehe meinen Blogbeitrag.

Ich habe das Buch von David Finck und ich war im Kurs… und beides möchte ich nicht missen.

Und dann noch 2 bis 3 Tage Zeit

Das sollte für den Hobbyschreiner nun wirklich kein Thema sein – oder 🙂

Krenov selbst schreibt in seinem Buch, dass er immer dann einen Hobel gebaut hat, wenn er nach einem größeren Projekt Zerstreuung gesucht hat. Man hat was Großes, Wunderbares fertig und fällt in ein „Holzwerkerloch“. Nun einen Hobel bauen, um die kreativen Zellen wieder frei zu bekommen – eine feine Therapie!
Den Hobelkörper selbst, baut man leicht in 2 Tagen. Dann braucht man aber noch gut 1/2 Tag bis man ein neues Hobeleisen so hergerichtet hat, dass ein „Beresford“ bestätigt, es sei nun einigermaßen scharf.

Nun zum eigentlichen Hobelbau

Der Hobelkörper

Hobelkörper Rohzuschnitt

Besteht aus 4 Teilen:

  • 2 Seitenteile 10mm stark (Nussbaum)
  • 1 Mittelteil 46mm stark – es sollte 1mm breiter als das Hobelmesser sein. Mein Hobelmesser war hier 45mm breit. (Hainbuche)
  • 1 Hobelsohle – 5mm stark und 66mm breit – 10mm+46mm+10mm (Hainbuche)

Ich habe hier eine Länge der Bauteile von ca. 35cm gewählt, das gibt dann eine fertige Hobellänge von ca. 32 cm. Die Höhe der Bauteile sollte ca. 7 cm betragen.

Vorbereiten des Mittelteils

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Nun muss die hintere Schräge 45° und vordere Schräge 70° angezeichnet und anschließend ausgeschnitten werden. Die Schnittlinien sind so aufzuzeichnen, dass später beim fertigen Hobel das Hobelmaul etwas vor der Mitte des Hobels liegt. Den Schnitt macht man am besten mit der Kreissäge mit Winkelanschlag oder mit der Bandsäge. Die 45° Schräge, auf der später das Hobeleisen aufliegt, wird mit dem Handhobel im rechten Winkel plan gehobelt. Mit dem Präzisionswinkel überprüfen!

Danach wird auf der 45° Schräge ein 18mm breites Langloch für den Schraubenkopf des Spanbrechers angezeichnet und entweder ausgestemmt oder mit der Oberfräse ausgefräst (dafür habe ich mir eine Schablone angefertigt und arbeite mit Kopierhülse). Das Loch muss mindestens die Stärke der Schraube haben, damit das Hobeleisen plan auf dem 45°-Körper aufliegen kann und sollte ca. 20mm von der Unterseite enden. Das Ausstemmen per Hand kann ich nur bei weicherem Holz empfehlen – im Stirnholz von Hainbuche macht das per Hand nicht wirklich Freude.

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Danach fixiert man das hintere 45° Teil mit Klebeband mit den Seitenteilen und bohrt 3mm Löcher für kleine Holzdübel. Die Dübel werden nicht eigeklebt!!! Man hat nun den Vorteil, dass der Korpus zerlegbar ist, das erleichtert das weitere präzise Einpassen aller Bauteile.

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Auf dem nachfolgenden Bild sieht man gut, wo man die Dübel setzen muss, damit sie später beim fertigen Hobel nicht mehr sichtbar sind.

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Nun ermittelt man den Abstand zum Vorderteil bzw. legt die Größe des Hobelmaules fest.

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Ich glaube, das ist mit der wichtigste Teil beim Hobelbau. Man nimmt die 5mm starke Hobelsohle und zieht an der Stirnseite etwa 1mm von der Unterkante entfernt einen Markierungsstrich. An der Seite der Sohle zeichnet man nun von dem Markierungsstrich einen 70° Winkel nach oben an. Man legt das Hobelmesser auf den 45° Keil an und legt die Hobelsohle an der Messerkante so an, dass das Messer die Markierungslinie an der Stirnseite der Sohle berührt. Nun schiebt man den vorderen Hobelkörper mit dem 70° Winkel soweit Richtung Hobelmesser, bis man auf der Höhe des angezeichneten 70° Winkels der Hobelsohle ist.

Schema Hobelbau

Nun markiert man mit Bleistift die vordere Position des Hobelkörpers auf dem Seitenteil. Danach fixiert man beide Seitenteile wieder mit Klebeband und  bohrt die Löcher für die 3mm Dübel im vorderen Bereich.

Keilwiderlager herstellen und Position ermitteln

Zunächst nimmt man wieder ein Seitenteil des Hobels ab, damit man mit Bleistift die künftige Messerposition anzeichnen kann.

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Danach zieht man eine Parallele zum Spanbrecher im Abstand von 11mm. Der Mittelpunkt für das Keilwiderlager befindet sich auf dieser Parallelen und zwar genau 32mm von der Unterseite des Hobels entfernt. Achtung die Hobelsohle (5mm) mit einbeziehen!

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Hier bohrt man jetzt mit der Ständerbohrmaschine ein 8mm Loch. Danach wird der Hobel wieder zusammengesetzt und man bohrt durch das erste Loch mit der Ständerbohrmaschine die gegenüberliegende Seite.

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Das Keilwiderlager selbst sollte unbedingt aus einem stabilen Hartholz sein wie z.B. Hainbuche. Die Zapfen, die man herstellt sind nur 8mm stark. Birne z.B. würde den Druck, den der Keil auf das Lager ausübt, nicht standhalten und brechen. Für das Keilwiderlager habe ich mir eine Leiste 18mm x 14mm vorbereitet. Der Keil muss die Breite vom kompletten Hobel haben, also hier in diesem Fall 66mm. Ohne die Zapfen muss das Keilwiderlager etwas kürzer sein als die lichte Weite des Hobelkastens.

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Die Stirnseiten und Zapfenteile mit dem Streichmaß so kennzeichnen, dass 8 mm für den Zapfen stehen bleiben. Danach mit der feinen Handsäge oder der Bandsäge die Zapfen entsprechend aussägen. Nun ist vorsichtiges Feilen angesagt.

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Bohrt Euch ein paar 8mm Löcher in einem Restestück Hartholz. Hier kann man die Zapfen einpassen und gängig machen, ohne dass das vorgesehene Loch in der Seitenwand des Hobels ausleiert. Sind die Zapfen gleichmäßig rund und passen fest (das Keilwiderlager muss sich im Hobel bewegen lassen!) in die Aufnahme, rundet man die vorderen Kanten des Keilwiderlagers noch mit dem Hobel ab.

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Das Verleimen des Hobelkörpers

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Hierbei sind 4 Dinge wichtig…

  1. Man benötigt eine stabile und plane Unterlage und Pressklötze, die die Größe der Hobelseiten haben.
  2. Die Enden der Fixierungsdübel und die Enden des Keilwiderlagers, dürfen nicht überstehen.
  3. Vor dem Verleimen muss das Keilwiderlager in den Hobel eingesetzt werden.
  4. Die Schraubzwingen sollten im Abstand von 5 cm gesetzt werden – der Hobelkasten muss dabei aber unbedingt ausgespart bleiben!

Der Keil

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Bei der Herstellung des Keils kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen. Von besonders schönen Abfallstücken kann ich mich nur schwer trennen – die landen dann immer in meiner Fundgrube und ich freue mich, wenn ich ab und zu daraus mal wieder einen Holzgriff, Schubladenknopf oder wie in diesem Fall einen Keil herstellen kann. Die Natur liefert das schönste Design!

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In meinen Augen wird ein Werkstück, auch wenn es nur ein Hobel ist, durch solche Details stark aufgewertet!

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Herstellen der Hobelsohle

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Zunächst wird auch die Hobelsohle mit 3mm Dübeln am Hobelkörper fixiert. Dabei ist darauf zu achten, dass der Faserverlauf in Richtung Hobelende zeigt. Somit verringert man die Reibung und der Hobel läuft später besser.
Durch den Hobelkasten zeichnet man sich das auzustemmende Hobelmaul mit Bleistift auf der Sohle an. Danach bohrt man in der Mitte des Hobelmauls eine Reihe 3mm Löcher. Das erleichtert das Ausstemmen. Achtung eine Reihe in der Mitte genügt – das auf dem Bild war schon beinahe zuviel – ich hätte die Sohle um ein Haar ein 2. Mal anfertigen müssen!

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Nun beginnt man mit dem Ausstemmen. Hierzu baut man sich einen Hilfskeil mit 45°, einem Stück Schleifpapier auf den Boden geklebt und schon kann man mit einer Schraubzwinge diese Werkstatthilfe einsetzen.

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Mit einem schmalen Stechbeitel 6mm oder 9mm stemmt man nun von beiden Seiten im 45° Winkel aus. Ist das Hobelmaul grob ausgestemmt, verleimt man die Hobelsohle mit dem Hobelkörper. Vor dem Verleimen, richtet man die Unterseite des Hobelkörpers auf der Abrichte oder mit einem Handhobel noch plan ab.

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Nach dem Verleimen, sticht man das Hobelmaul durch den Hobelkasten sauber mit dem Stemmeisen aus. Danach feilt man das Maul mit einer feinen Eisenfeile sauber im rechten Winkel.

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Die Öffnung wird so groß gefeilt, bis das eingeschobene Hobelmesser nur noch an der untersten Kante der Sohle anstößt.

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Den Hobel in Form bringen

Gewünschte Form aufzeichnen und mit der Bandsäge ausschneiden. Beachten muss man eigentlich nur 2 Dinge dabei:

  1. Den Hobelkasten sollte man auf jeden Fall so tief ausschneiden, dass das Hobeleisen von oben frei zugänglich ist. Zum Justieren ist es notwendig, dass man das Eisen mit einem Metallhammer gut erreicht.
  2. Über dem Zapfenloch des Keilwiderlagers sollte auf jeden Fall noch 1,5 cm Holz stehen bleiben. Die Kräfte des eingeschlagenen Keils wirken nach oben – das Holz könnte an dieser Stelle sonst ausreißen.

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Danach kann man die Hobelsohle auf einem langen Stück Schleifpapier (Körnung 220) abrichten. Dazu spannt man ein Stück mit der Schraubzwinge auf dem Abrichttisch fest und zieht den Hobel so lange darüber, bis das Messer nicht mehr an der Sohle hängen bleibt und ein schmaler Schlitz entsteht, durch den später der feine Spahn geschoben wird. Hobelmesser vorher entfernen!!!

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Das Finish

Ganz zum Schluss gestaltet man noch die Oberfläche des Krenov Hobels. Ideales Werkzeug dafür sind Taschenhobel, Schweifhobel, Schnitzmesser, feine Feilen oder (Charles bitte wegsehen!) eine Schleifwalze.

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Was nun noch fehlt ist das Hobeleisenschleifen. Da sich hier die Geister der Holzwerkergemeinde scheiden und jeder seine Technik für die absolut Beste hält, werde ich darauf jetzt nicht näher eingehen 😉

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Das war’s! Der Hobel ist fertig.

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Aber Vorsicht: Hobelbau macht süchtig!

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14 Antworten zu Hobelbau im Stil von James Krenov

  1. nerundeumdenblock schreibt:

    tolles Hobby…und die Leidenschaft ist voll erkennbar 😉

  2. woodworksbyjohn schreibt:

    Hello, I see you’re now following me — thank you! Beautiful plane you made, I made a scrub plane using Krenov’s basic design and had it published. Here is a link to my blog if you’re interested: http://woodworksbyjohn.com/2013/10/27/scrub-plane-in-fine-woodworking-magazine/

    I’m originally from Amsterdam but came to the states in 1956 — a long time ago. I’m now following your posts as well, I envy and admire your woodshop, I work from part of my garage.

  3. slowwood schreibt:

    Hallo John,
    Your plane looks great!
    Yes, with my workshop I have fulfilled a dream. Since 3 years ago I had a small workshop in the basement only 9 square meters. Now i have 35 square meters in the basement of our house.
    Kind reguards
    Volker

  4. Dominik schreibt:

    Hallo Volker,
    ich möchte mir bei Gelegenheit einen kleinen und handlichen Fasenhobel bauen. Dein Beitrag hat mich sehr dazu angeregt und brauchen könnte ich den Hobel in letzter Zeit immer mehr. Das Projekt eilt zwar nicht, aber planen möchte ich schon mal. Um den Hobelbau dann gezielt anzugehen.
    Kannst du mir da einen Tip bzgl. dem Eisen geben? Bei Feine Werkzeuge bin ich mir mit den Eisengrößen nicht ganz sicher, welche geeignet sind.
    Schönen Gruß,
    Dominik

    • slowwood schreibt:

      Hallo Dominik,
      jetzt muss ich wirklich lachen, da ich auch einen Fasenhobel auf dem Plan stehen habe.
      Ich habe mir ein Eisen von Gerd Fritsche schicken lassen. Er hatte gerade eines mit 25mm Breite übrig.
      20 mm sind aber in meinen Augen vollkommen ausreichend.
      Wenn du ein Eisen mit einer bestimmten Breite suchst, frag einfach bei Gerd nach. Ich bin überzeugt er hilft gerne weiter.
      Herzliche Grüße
      Volker

      • Dominik schreibt:

        Vielen Dank Volker!
        Die Eisen von Gerd sind mir wohl zu teuer. Auch wenn sie qualitativ wohl die Besten sind, aber es gibt ja auch noch andere gute Eisen für weniger Geld. 20mm helfen mir absolut weiter. Und wie schon gesagt, es eilt derzeit nicht. Es stehen ja noch andere „wichtigere“ Sachen an.
        Schönen Gruß,
        Dominik

      • slowwood schreibt:

        Ich würde trotzdem einfach den Gerd mal fragen an deiner Stelle. Für einen Fasenhobel brauchst du ein Messer ohne Spanbrecher, die sind eh schon preiswerter.
        Uwe hat auch einen Artikel über den Bau eines Fasenhobels der dich interessieren könnte: http://holzpassion.blogspot.de/2013/07/ein-fasenhobel.html
        Er hat als Messer einen alten Stechbeitel abgeschnitten – sicherlich die preiswerteste Variante, wenn man das Metall entsprechend bearbeiten kann.
        Viele Grüße
        Volker

  5. Dominik schreibt:

    Hallo Volker,
    ich hab mir ein schmales Eisen bei Dieter Schmidt bestellt. Einen alten Beitel habe ich derzeit nicht. Meinst du Kirsche ist auch hart genug? Oder brauch ich ein härteres Holz? Wohl Nuss oder Esche?
    Schonen Gruß,
    Dominik

    • slowwood schreibt:

      Hallo Dominik,
      mit Kirschbaum habe ich noch nie gearbeitet, deshalb kann ich dir leider keine eigenen Erfahrungen mitteilen.
      In der „Schreiner Bibel“ schreibt Fritz Spannagelüber über Prunus Avium (Kirschbaum): Das zerstreutporige Holz ist sehr schwer und hart, fein und engporig und deshalb gut polierbar. Das Massivholz arbeitet jedoch stark.
      Also ich würde es riskieren. Hart genug ist Kirsche. Und bei einem Fasenhobel kommt es auch nicht auf absolute Planheit der Hobelsohle an.

      Ich habe heute meinen Fasenhobel bekonnen und bin sehr weit gekommen. Ich denke morgen gibt es ein paar Bilder im Blog.
      Viele Grüße
      Volker

  6. Georg Pfab schreibt:

    Hallo,
    kann man diesen Hobel auch als Flachwinkelhobel bauen?
    Gruß Georg

  7. Mario Zimmermann schreibt:

    Hallo Volker,

    du hast mich infiziert 🙂
    Habe mir mittlerweile auch das Buch von David Finck besorgt. Bei dem derzeitigen Dollarkurs kommt da mittlerweile auf fast 50 €. Lohnt sich aber trotzdem, ein tolles Buch.

    Ich werde also bei nächster Gelegenheit auch mal mit dem Hobelbau beginnen.

    Vielen Dank für deinen tollen Blog, immer wieder schön, deine Beiträge zu lesen.

    Viele Grüße,
    Mario

    • Volker schreibt:

      Hallo Mario,

      das freut mich zu lesen!
      Ich wünsche dir soviel Freude mit dem Hobelbau, wie ich ihn habe.
      Und wenn du mal Fragen hast, melde dich einfach bei mir.

      Herzlichen Gruß
      Volker

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