Zweigleisig

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Die Rückwand war nun fertig. Was folgt nun? Ist eigentlich egal, weil es noch viel zu tun gibt. Ich mach dann immer gerade das, auf was ich am meisten Lust hab und ab und zu, um Wartezeiten zu überbrücken, fahr ich auch zweigleisig. Bearbeite unterschiedliche Dinge, die nichts mit einander zu tun haben.

Da war dann zum Beispiel die Türe. Da mussten die Nuten gefräst, Gratleisten passend gehobelt und das ganze miteinander verleimt werden.

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Nun und so lange der Leim so vor sich hin trocknet, kann ich mich ja um das nette Aussehen der Holzverbindungen (Schwalben und Zinken) kümmern.

Bekomme ich in solchen Momenten einen (Kontroll-)Besuch in der Werkstatt, lese ich aus dem Gesicht: „Oh, da übertreibt er es aber wieder mit der Kunst.“
Meine Antwort, die ich natürlich nicht laut formuliere, sondern unausgesprochen im Raum stehen lasse, ist dann: „Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele!“
Der Satz stammt nicht von mir – dazu ist er viel zu schön – sondern von Picasso.
Aber er trifft den Nagel auf den Kopf.

In diesem Sinne, wünsche ich Euch ein kreatives Wochenende!

Dieser Beitrag wurde unter Holzprojekte, Was ich sagen wollte... veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Zweigleisig

  1. rainerspeer schreibt:

    Einen Rotwein auf Picasso!

  2. uwe.adler schreibt:

    und dazu einen gehobelten Käse!

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